TarifAkte

حماية البيانات

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Diese Erklärung beschreibt, welche Daten TarifAkte verarbeitet, wozu und auf welcher Rechtsgrundlage. Sie ist bewusst konkret: Jeder Abschnitt benennt, was die Anwendung tatsächlich tut.

1. Verantwortlicher

APG – Allgemeiner Partner kleiner und mittlerer Unternehmen GmbH
Friedrichstraße 95
10117 Berlin
E-Mail: datenschutz@tarifakte.de

2. Hosting

Anwendung und Datenbank laufen auf einem Server von IONOS SE, Elgendorfer Str. 57, 56410 Montabaur in Deutschland. Es besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Der Server protokolliert Zugriffe (IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, Browserkennung), um den Betrieb sicherzustellen und Angriffe zu erkennen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

3. Konto

Beim Anlegen und Nutzen eines Kontos verarbeiten wir:

  • Name und E-Mail-Adresse
  • Passwort — ausschließlich als kryptografischer Hash, im Klartext ist es uns nicht bekannt
  • gewählte Sprache und die Einstellung, ob du E-Mails bekommen möchtest
  • Zeitpunkt der letzten Anmeldung sowie die IP-Adresse fehlgeschlagener Anmeldeversuche (Schutz vor Angriffen)

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Nutzungsvertrags), für die Angriffserkennung Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Anmeldung über Apple und Google

Wenn du diesen Weg nutzt, erhalten wir von Apple oder Google eine Kennnummer und deine E-Mail-Adresse. Wir speichern beides, um dich beim nächsten Mal wiederzuerkennen. Gibt es zu deiner Adresse noch kein Konto und bestätigt der Dienst, dass die Adresse dir gehört, legen wir eines an; als Namen nehmen wir dann den, den uns der Dienst nennt. Welche Daten Apple und Google ihrerseits verarbeiten, bestimmen diese Anbieter. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Woher du zu uns gekommen bist

Kommst du ohne Anmeldung zu uns, merken wir uns beim ersten Aufruf in deiner Sitzung, auf welchem Weg du gekommen bist: die Kampagnen-Angaben aus dem Link (utm_source, utm_medium, utm_campaign), ob der Link die Klickkennung einer Werbeanzeige trug (nur ihren Namen, etwa „gclid“, nie ihren Wert), die Domain der Seite, von der du kamst (ohne den Rest der Adresse), und welche unserer Seiten du zuerst geöffnet hast.

Legst du ein Konto an, schreiben wir diese Angaben einmal in dein Konto und ordnen sie einer von vier Arten zu: über eine Suche, eine andere Seite oder einen unbezahlten Kampagnenlink; über bezahlte Werbung; über eine Empfehlung, etwa deinen Einladungslink; oder direkt. Legst du kein Konto an, verfallen sie mit deiner Sitzung. Meldest du dich mit einem Konto an, das es schon gibt, löschen wir sie dabei. Wir werten sie nur in Summen aus — etwa, wie viele neue Konten über Werbung kamen und wie viele ohne. Sie gehen an keinen Versorger und an kein Sprachmodell.

Dafür setzen wir kein zusätzliches Cookie und binden keinen fremden Dienst ein. Die Angaben liegen auf unserem Server bei deiner Sitzung (Abschnitt 11), stehen in deiner Datenauskunft und werden mit deinem Konto gelöscht. Rechtsgrundlage: unser berechtigtes Interesse, zu wissen, welche Wege zu uns führen, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Eigene Kennzahlen

Aus den gespeicherten Daten zählen wir für uns in Summen, wie TarifAkte arbeitet — etwa wie viele neue Konten eine Akte anlegen, wie oft ein Befund Geld wert ist oder wie schnell wir auf Fragen antworten. Dafür entsteht keine weitere Kopie deiner Daten, kein Dritter ist beteiligt, und nichts davon geht an einen Versorger. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

4. Deine Energiedaten

Zum Zweck der Anwendung verarbeiten wir, was du einträgst oder fotografierst:

  • Objekte mit Name und Anschrift
  • Verbrauchsstellen mit Zählernummer und Marktlokation
  • Verträge mit Anbieter, Tarif, Kundennummer, Preisen, Abschlag, Laufzeit, Kündigungsfrist und dem Lieferende, das dein Versorger in einer Kündigungsbestätigung genannt hat
  • Zählerstände mit Datum und, falls vorhanden, das Foto des Zählers
  • Fotos von Energierechnungen sowie die daraus gelesenen Werte
  • Schriftstücke, die du im Archiv ablegst (Rechnungen, Verträge, Schreiben deines Versorgers), sowie die daraus gelesenen Angaben
  • Aus Mahnungen: Betrag und Zahlungsfrist. Sie bleiben in deiner Akte und gehen nie an einen Versorger — auch nicht als Merkmal, und auch nicht in einen Vergleich mit anderen Akten.
  • Angaben zu deinem Haushalt, wenn du sie machst: ob es eine Wärmepumpe, Photovoltaik, einen Stromspeicher, eine Wallbox oder ein E-Auto oder eine Stromheizung gibt, die Zahl der Personen und ob es eine Wohnung oder ein Haus ist

Daraus berechnen wir Hochrechnungen und Hinweise (etwa zu Nachzahlungen oder ablaufenden Kündigungsfristen). Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Beim Schriftstück in deiner Akte, unter „Was wir gelesen haben“, kannst du jede Angabe, die wir daraus gelesen haben, einzeln bestätigen („Stimmt“) oder korrigieren. Wir speichern dazu, welche Angabe du bestätigt oder korrigiert hast, was wir gelesen hatten und was stattdessen auf dem Blatt steht. Die Korrektur gilt auch, wenn wir das Schriftstück später noch einmal lesen. Eine Korrektur übernehmen wir in deinen Vertrag, wenn der Wert dort von diesem Blatt kam — sonst nach denselben Regeln wie beim Lesen, etwa in ein Feld, das noch leer ist. Kann der korrigierte Wert dort nicht gelten, etwa ein Laufzeitende, das schon vorbei ist, nehmen wir den alten Wert aus deinem Vertrag heraus. Außerdem sehen wir daran, wo unser Lesen danebenliegt. Die Angaben werden mit dem Schriftstück gelöscht. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (deine Akte richtigstellen) und lit. f DSGVO (unser berechtigtes Interesse, richtig zu lesen).

Fotos liegen nicht öffentlich, sondern auf einem nicht über das Web erreichbaren Teil des Servers. Auf einer Rechnung stehen Name, Anschrift, Zählernummer und Verbrauch — deshalb diese Trennung.

Angaben zu deinem Haushalt

Was du unter „Was steht bei dir im Haus?“ angibst — auf der Übersicht oder bei deiner Wohnung oder deinem Haus unter „Dein Haushalt“ —, speichern wir bei dieser Wohnung oder diesem Haus, auch ein Nein. Dazu speichern wir, wann du „Passt so“ oder „Später“ gewählt hast. Wir nutzen es nur für deine eigene Akte:

  • Hast du eine Wärmepumpe oder Stromheizung bestätigt, rechnen wir bei dem Zähler, über den geheizt wird, die Jahreszeit in die Hochrechnung ein. Hast du bei der Wohnung oder dem Haus nur einen Stromzähler eingetragen, nehmen wir an, dass über ihn auch geheizt wird, und rechnen ihn zur Hälfte so; das ist eine Annahme, und die App sagt es bei der Hochrechnung dazu.
  • Mit Photovoltaik nennen wir eine Hochrechnung grob, bis ein ganzes Jahr gemessen ist. Auf ihrer Grundlage sagen wir dann weder, dass dein Abschlag passt, noch bieten wir an, ihn zu ändern.
  • Die Zahl der Personen, Wohnung oder Haus und was im Haus steht dienen dazu, deinen Stromverbrauch mit den Werten des Stromspiegels für Deutschland einzuordnen. Das geschieht nur, wenn diese Werte vollständig bei uns eingetragen sind; sonst fragt die App weder nach der Zahl der Personen noch nach Wohnung oder Haus, und sie sagt dazu nichts.

Klingt der Name deines Tarifs nach Wärmepumpe, Stromheizung oder E-Auto, fragen wir dich, ob das stimmt. Eingetragen wird erst deine Antwort. Die Frage mit dem Tarifnamen und deine Antwort halten wir bei der Wohnung oder dem Haus fest.

Die Angaben zu deinem Haushalt gehen an keinen Versorger, an kein Sprachmodell und nicht in den Vergleich mit anderen Akten, in dem wir Preise aus vielen Akten ohne Namen nebeneinanderstellen. Zwei Schreiben an deinen Versorger nennen aber deinen Jahresverbrauch: ein Antrag auf einen neuen Abschlag (unten) und die Nachfrage, die wir nach einer Preiserhöhung ohne deinen Namen an deinen Versorger schicken. Beide nennen die Hochrechnung aus deinen Zählerständen; gibt es keine, nennt die Nachfrage den Jahresverbrauch aus deiner letzten Rechnung, wenn diese ein ganzes Jahr abrechnet. In die Hochrechnung kann eine bestätigte Wärmepumpe oder Stromheizung eingerechnet sein; die Angaben selbst stehen in keinem der beiden Schreiben. Mit bestätigter Photovoltaik geht die Hochrechnung an keinen Versorger, bis ein ganzes Jahr gemessen ist: Die Nachfrage nennt dann nur den Jahresverbrauch aus deiner letzten Rechnung oder keinen, und einen Antrag auf einen neuen Abschlag bieten wir dann nicht an. Hast du uns einen solchen Antrag schon vorher überlassen und ist er bis dahin nicht hinausgegangen, senden wir ihn nicht mehr und sagen es dir in der App; ein Antrag, der schon gesendet ist, bleibt bei deinem Versorger. Hast du dem Vergleich mit anderen Akten zugestimmt, geht zu einer Rechnung oder einem Preisschreiben dorthin auch, ob der Tarif ein Haushalts-, Wärme- oder Autostromtarif ist. Das lesen wir am Tarifnamen ab, nicht an deinen Angaben.

Die Angaben und die Fragen zum Tarif bleiben gespeichert, bis du die Wohnung oder das Haus oder dein Konto löschst. Änderst du eine Angabe, ersetzt der neue Stand den alten. Passt ein korrigierter Tarifname nicht mehr zu einer noch offenen Frage, fällt sie weg; passt er weiter, nennt sie den neuen Namen. Löschst du einen Zähler, fällt eine noch offene Frage zu seinem Tarif ebenfalls weg. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Wenn du uns die Änderung deines Abschlags überlässt

Passt dein Abschlag nicht zu deinem Verbrauch, kannst du uns beauftragen, den neuen Abschlag bei deinem Versorger in deinem Namen zu beantragen — mit einer Vollmacht nur für diesen einen Vorgang. Dafür bekommt dein Versorger von uns deinen Namen, deine Lieferadresse, Kunden-, Zähler- und Marktlokationsnummer, deinen letzten Zählerstand, deinen hochgerechneten Jahresverbrauch, den neuen Betrag mit Startdatum und den Hinweis, dass du uns beauftragt hast. Sonst nichts aus deiner Akte: keine Preise, keine Mahnungen, nicht deine Sprache. Als Namen nehmen wir den, den du beim Abgeben als Namen aus deinem Vertrag bestätigst; den Namen in deinem Konto ändern wir damit nicht.

Den Antrag senden wir an deinen Versorger, in der Regel per E-Mail. Wir speichern zu dem Fall den vorbereiteten Antrag, den Text, so wie er hinausging, und an wen er ging, dazu den Betrag und das Datum, die dein Versorger bestätigt. Den bestätigten Abschlag tragen wir in deinen Vertrag ein. Im Fall siehst du den Antrag und die Beträge, in deiner Datenauskunft alles davon; mit dem Konto wird es gelöscht. Ein Sprachmodell bekommt den Antrag nie zu sehen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

5. Das Postfach

Das Postfach ist ein kostenpflichtiger Zusatz. Buchst du es, bekommst du eine eigene E-Mail-Adresse bei uns, die du bei deinem Versorger hinterlegst. Wir speichern diese Adresse und den Zeitpunkt, an dem sie vergeben und gegebenenfalls wieder stillgelegt wurde.

Alle diese Adressen laufen in einem Sammelpostfach bei uns auf. Zu jeder Mail, die dort ankommt, speichern wir Absender, Betreff, Eingangszeit, den Text, die Anhänge und die Mail im Original als Datei. Anschließend schicken wir sie dir weiter: als neue Nachricht von uns, mit dem lesbaren Inhalt und dem Original als Anhang. Unverändert in deinem Namen weiterleiten können wir sie nicht — eine Mail, die vorgibt, von deinem Versorger zu kommen, würde von den Echtheitsprüfungen der Mailanbieter abgewiesen und käme bei dir gar nicht erst an.

Dabei verarbeiten wir auch Daten von Menschen, die selbst keine Kunden von uns sind: Absenderadresse und Name der Person, die im Namen deines Versorgers schreibt. Rechtsgrundlage dafür ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — es gibt keinen Weg, dir deine Post zuzustellen, ohne zu verarbeiten, wer sie geschickt hat.

Was an einer Postfach-Adresse ankommt, aber offensichtlich nicht dorthin gehört (etwa Werbung), halten wir an und stellen es nicht zu. Dass es ankam, wird protokolliert, damit sich eine überrannte Adresse erkennen lässt. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO.

Die Postfach-Adresse legen wir nach dem Ende still und geben sie nie neu aus. Der Grund ist Datenschutz und nicht Ordnung: Post, die noch für dich kommt, darf nie bei jemand anderem landen.

6. Auswertung durch OpenAI

Das ist die Verarbeitung, die deine Daten das Haus verlassen lässt. Wenn du eine Rechnung oder einen Zähler fotografierst, übertragen wir das Bild an die OpenAI Ireland Ltd., damit ein Sprachmodell die Werte ausliest. Übertragen wird das Bild selbst; es kann alle darauf sichtbaren Angaben enthalten.

Dasselbe gilt für Schriftstücke, die du im Archiv ablegst: Aus einem PDF übertragen wir den darin enthaltenen Text, aus einem Foto das Bild, damit ein Sprachmodell einträgt, was darin steht, und es in einem Satz zusammenfasst. Ein Vertrag enthält häufig auch deine Bankverbindung. Sie wird mit übertragen. Wenn du das nicht möchtest, lege den Vertrag nicht ab — alle Werte lassen sich auch von Hand eintragen.

  • Zweck: Auslesen von Anbieter, Tarif und Tarifart (etwa Wärmepumpen- oder Heizstromtarif), Preisen, Abschlag (auch dem neuen aus einer Abschlagsänderung), Kunden-, Zähler- und Marktlokationsnummer, Abrechnungszeitraum und Verbrauch, bei Gas Brennwert und Zustandszahl, Zählerstand, Fristen, Lieferbeginn und Lieferende, bei einer Mahnung Betrag und Frist
  • Die Tarifart halten wir beim Schriftstück in deiner Akte fest. An einen Versorger geht sie nicht.
  • Ob du mehr zahlst als deine Gegend, entscheidet kein Sprachmodell, sondern der Vergleich mit anderen Akten und der Grundversorgung.
  • Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — ohne diese Auswertung gibt es die Funktion nicht
  • Es besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit OpenAI
  • Eine Verarbeitung in den USA ist möglich; abgesichert über die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission

Wird unser Auslesen besser, lesen wir abgelegte Schriftstücke noch einmal — auf demselben Weg und mit derselben Übertragung wie beim ersten Mal. So bekommen auch ältere Blätter die Angaben, die wir inzwischen erkennen.

Mit dem Postfach geschieht das laufend und ohne dass du jedes Mal entscheidest. Jedes Schreiben, das an deiner Postfach-Adresse ankommt, geht denselben Weg zur Auswertung — das ist der Zweck, für den du es gebucht hast, und zugleich der Unterschied zum Fotografieren: Dort hältst du jedes Mal selbst die Kamera. Wer das nicht möchte, bucht den Postfach nicht oder kündigt es; die Akte bleibt in beiden Fällen.

Du entscheidest selbst, ob du diese Funktion nutzt. Ohne Foto, ohne abgelegtes Schriftstück, ohne Postfach und ohne Frage an uns (Abschnitt 8) wird nichts übertragen.

7. Akte anlegen ohne Konto

Auf den Seiten /check, /akte-anlegen, /preiserhoehung und /nachzahlung kannst du einen Brief oder eine Rechnung prüfen, bevor du ein Konto anlegst. Dafür übertragen wir das Foto oder den Text des PDFs an die OpenAI Ireland Ltd., wie in Abschnitt 6 beschrieben. Das geschieht erst, wenn du auf dem Schirm „Einwilligung“ zugestimmt hast. Bis dahin liegt das Blatt ungelesen als Zwischendatei auf unserem Server; brichst du vorher ab, löschen wir sie spätestens nach 24 Stunden.

Nach der Zustimmung speichern wir das Blatt, was daraus gelesen wurde, die freiwillig angegebene Postleitzahl, die Sprache der Seite und den Zeitpunkt deiner Zustimmung. Trägst du die Werte selbst ein, statt zu fotografieren, geht nichts an OpenAI; die Werte liegen dann nur in deiner Sitzung. Die Prüfung ist nur mit deinem Browser verbunden, über ein Sitzungs-Cookie. Sicherst du danach deine Akte mit einem Konto, übernehmen wir das Blatt in deine Akte und löschen die Kopie aus der Prüfung. Sonst löschen wir Blatt, Ergebnis und Postleitzahl nach 14 Tagen — oder sofort, wenn du auf „Jetzt löschen“ tippst.

Gibst du im Schritt „Wächter“ eine E-Mail-Adresse an, merken wir sie uns nur in deiner Sitzung, um dir im nächsten Schritt den Anmelde-Code zu schicken. Ohne Konto schreiben wir dir keine Mail.

Damit niemand die Prüfung missbraucht, begrenzen wir, wie oft von einem Internetanschluss aus geprüft werden kann. Dafür speichern wir nicht deine IP-Adresse, sondern einen daraus gebildeten, nicht umkehrbaren Schlüssel; auch er wird nach 14 Tagen gelöscht.

  • Rechtsgrundlage für das Auslesen: deine Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Du kannst sie widerrufen, indem du die Prüfung löschst.
  • Rechtsgrundlage für die Begrenzung: unser berechtigtes Interesse, den Dienst vor Missbrauch zu schützen, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
  • Wir zählen, wie viele Prüfungen zu einem Konto geführt haben. Dafür bleibt nach dem Löschen eine Zeile ohne Inhalt: welche Art von Blatt, wann, und ob daraus ein Konto wurde.

8. Deine Fragen an uns

Unter Mehr → Fragen an uns kannst du uns schreiben. Wir speichern, was du schreibst, wann, und worauf sich die Frage bezieht — etwa eine Meldung oder ein Schreiben in deinem Archiv. Beantwortet wird sie von einem Menschen aus unserem Team; wer geantwortet hat, halten wir intern fest.

Schreibst du nicht auf Deutsch, übertragen wir deine Nachricht an die OpenAI Ireland Ltd., damit ein Sprachmodell sie für uns ins Deutsche übersetzt — und unsere Antwort in deine Sprache. Dein Wortlaut und unser deutsches Original bleiben gespeichert; die Übersetzung ist eine Lesehilfe.

Damit wir schneller antworten können, lässt TarifAkte ein Sprachmodell einen Antwortvorschlag schreiben — auch, wenn du auf Deutsch schreibst. Dafür übertragen wir an die OpenAI Ireland Ltd.: den Verlauf deiner Fragen und unserer Antworten, worauf sich die Frage bezieht (etwa die Meldung oder das Schreiben) und die Eckdaten deiner Verträge — Versorger, Tarif, Preise, Abschlag, Laufzeit. Nicht übertragen werden dein Name, deine E-Mail-Adresse, deine Anschrift und deine Zählernummern. Den Vorschlag liest, ändert und verschickt ein Mensch; kein Sprachmodell schreibt dir selbst, und der Vorschlag erreicht dich nie ungeprüft. Sobald wir geantwortet haben, löschen wir ihn. Das geschieht nur, wenn du der Auswertung deiner Unterlagen zugestimmt hast.

Was du selbst in eine Nachricht schreibst, geht mit. Es gelten dieselben Bedingungen wie in Abschnitt 6.

  • Zweck: deine Frage beantworten
  • Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO
  • Haben wir geantwortet, sagen wir dir per E-Mail Bescheid — ohne den Text der Antwort
  • Gespeichert, solange dein Konto besteht; mit dem Konto werden deine Fragen und unsere Antworten gelöscht

9. Bezahlung

Kostenpflichtig ist allein das Postfach. Bezahlt wird über die Stripe Payments Europe Ltd., Irland. Wir leiten dich dafür auf eine Seite von Stripe weiter und übergeben dabei deine E-Mail-Adresse und eine Nummer, an der wir die Zahlung später wiedererkennen.

Deine Zahlungsdaten bekommen wir nicht zu sehen. Kartennummer oder IBAN gibst du bei Stripe ein; zu uns zurück kommt nur, ob bezahlt wurde, ein Kürzel für dein Zahlungsmittel und bis wann der Zeitraum läuft. Wir speichern die Kennungen von Stripe, die Beträge, die Rechnungsnummern und die Zeiträume.

  • Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Vertrags über das Postfach)
  • Stripe verarbeitet auch in den USA; abgesichert über die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission
  • Welche Daten Stripe darüber hinaus zur Betrugsabwehr verarbeitet, bestimmt Stripe selbst

Rechnungen müssen wir zehn Jahre aufbewahren (§ 147 AO, § 14b UStG). Das gilt auch nach einer Kündigung und auch dann, wenn du dein Konto löschst: Was auf der Rechnung steht, bleibt so lange stehen.

10. E-Mails

Wir schicken dir E-Mails, wenn es etwas zu tun gibt (etwa eine ablaufende Kündigungsfrist) oder wenn wir auf eine Frage von dir geantwortet haben, sowie auf Anforderung einen Link zum Zurücksetzen des Passworts. Der Versand läuft über unseren eigenen Mailserver, nicht über einen Newsletter-Dienst; es gibt keine Zähl- oder Öffnungspixel. Die Benachrichtigungen lassen sich unter Mehr → Meldungen jederzeit abschalten. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

11. Cookies

Wir setzen zwei technisch notwendige Cookies: eines für die Sitzung und eines gegen Formularfälschung. Wenn du „Angemeldet bleiben“ wählst, kommt ein drittes hinzu. Es gibt keine Cookies für Werbung oder Reichweitenmessung und deshalb auch kein Einwilligungsbanner. Rechtsgrundlage: § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG.

Das Sitzungs-Cookie dient noch einem zweiten Zweck: Über die Sitzung ordnen wir zu, woher du gekommen bist (Abschnitt 3). Das Cookie trägt dafür nur eine zufällige Kennung; die Angaben selbst halten wir auf unserem Server bei dieser Sitzung fest — nicht in einem eigenen Cookie und nicht in deinem Browser.

12. Speicherdauer

Kontodaten und Energiedaten bleiben gespeichert, solange dein Konto besteht. Löschst du dein Konto, werden Objekte, Verbrauchsstellen, Verträge, Zählerstände, Meldungen und deine Fragen an uns mitgelöscht. Server-Protokolle werden nach spätestens 30 Tagen gelöscht oder gekürzt.

Jede Anfrage an das Sprachmodell halten wir in einem Protokoll fest, um die Auswertung zu verbessern und ihre Kosten zu kennen — höchstens 180 Tage. Löschst du dein Konto, verliert jeder Eintrag darin seinen Inhalt: Was übertragen wurde und was zurückkam, ist dann weg; übrig bleiben Datum, Modell und Kosten. Dasselbe gilt für einen Web-Check, sobald er gelöscht wird. Und für einen Antwortvorschlag, sobald wir geantwortet haben.

Zwei Dinge überdauern das, und beide, weil das Gesetz es verlangt:

  • Rechnungen über das Postfach — zehn Jahre nach § 147 AO und § 14b UStG.
  • Die Postfach-Adresse selbst — sie wird stillgelegt, aber nicht gelöscht und nie neu vergeben, damit Post, die noch für dich kommt, bei niemand anderem landet. Ihr Inhalt, also die eingegangenen Mails und ihre Anhänge, wird mit dem Konto gelöscht.

13. Deine Rechte

Du hast das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21 DSGVO). Zwei davon kannst du selbst und sofort ausüben:

  • Auskunft und Übertragbarkeit: Unter Mehr → Konto → Daten herunterladen bekommst du alle Angaben zu dir als maschinenlesbare Datei. Fotos, Rechnungsbilder und Schriftstücke stehen darin mit ihrem Namen und dem, was wir aus ihnen gelesen haben; die Dateien selbst schicken wir dir auf Anfrage an die Adresse unten.
  • Löschung: Unter Mehr → Konto → Konto löschen, ohne Umweg über uns.

Beides geht auch, bevor du auf die Fragen zur Einwilligung geantwortet hast.

Für alles Weitere erreichst du uns unter datenschutz@tarifakte.de. Außerdem steht dir ein Beschwerderecht bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu.

14. Keine automatisierte Entscheidung

Die Anwendung rechnet und schlägt vor; entscheiden tust du. Es findet keine automatisierte Entscheidung im Sinne des Art. 22 DSGVO statt. Kündigungen oder Wechsel führen wir nicht ohne dein Zutun aus.

آخر تحديث: August 2026